Relativ unbemerkt hat Google eine neue Spalte auf Anzeigen-Niveau in die AdWords Oberfläche eingefügt. Die Richtliniendetails ermöglichen einen Überblick über den Status jeder Anzeige, ohne wie bisher die einzelnen Anzeigen separat anwählen zu müssen.
Eine AdWords Anzeige kann aus den verschiedensten Gründen von Google abgelehnt werden. So bemerken wir oft bei Online Shops das Problem, dass durch die Bearbeitung eines Produkts durch Unachtsamkeit die URL geändert wird. Wird für dieses Produkt eine AdWords Anzeige geschaltet, landet der nächste klickende Nutzer auf einer 404 Seite. Google registriert dies im Regelfall und schaltet die Anzeige selbstständig ab.
Aber auch ganz profane Fehler in der Anzeigenerstellung sorgen für abgelehnte AdWords Anzeigen, seien es Typos in der URL, exzessive Verwendung von Sonderzeichen oder die Benutzung von, aus Sicht von Google, unangemessenen oder anstößigen Ausdrücken.
Die Benachrichtigung über abgelehnte Anzeigen erfolgen im Regelfall via Mail oder Nachricht im AdWords Konto.
Verstöße gegen AdWords Richtlinien identifizieren
Wollte man bisher die abgelehnten Anzeigen identifizieren und den Grund für die Ablehnung feststellen, musste man die jeweilige Anzeige aufrufen. Gerade bei großen Konten mit umfangreichen Anzeigengruppen sehr ineffizient, da nur die Stati „Freigegeben, Abgelehnt oder Aktiv abzulesen sind. Ein etwaiger Grund für die Ablehnung aber nicht.
Die neue Spalte Details zur Richtlinie zeigt ggf. direkt den Ablehnungsgrund mit an.
Bei Problemen mit der URL wird folgendes eingeblendet:
Abgelehnt: [Ziel-URL]” angezeigt wird, verstößt Ihre Anzeige gegen unsere Ziel-URL-Richtlinie.
Ein Klick auf den Grund für den Verstoß zeigt weiterführende Informationen, z.B. den passenden Auszug aus den AdWords Richtlinien an.
Ein Export ist aktuell noch nicht möglich, Google arbeitet aber an einer entsprechenden Download Option.
Eine Übersicht über alle AdWords Richtlinien und Ablehnungsgründe findet man hier.

